Ärzte Zeitung, 09.06.2008

Therapie mit Heparinen ist aus der Gefahrenzone

LONDON (ars). Entwarnung für Heparine: Nach einer Mitteilung der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA wurden weltweit alle verunreinigten Standardheparine identifiziert und vom Markt genommen.

Die Entwarnung gilt aber auch für das niedermolekulare Heparin Enoxaparin, das ebenfalls mit dem Zusatz, übersulfatiertes Chondroitinsulfat, kontaminiert war: Zwar wurde diese Substanz in einigen Enoxaparin-Chargen ebenfalls gefunden, aber in so geringer Menge, dass es nicht zu Zwischenfällen kam.

Deshalb hat die EMEA keine Rücknahme angeordnet, rät aber, vorsichtshalber die intravenöse oder -arterielle Applikation zu vermeiden, auf Zeichen allergischer Reaktionen zu achten und Schwangere nicht damit zu behandeln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »