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Preis für Forschung zur Nachsorge bei Lungenembolie

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GÖTTINGEN (eb). Privatdozentin Claudia Dellas, Fachärztin für Innere Medizin am Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen, ist mit dem Theodor Naegeli-Preis 2010 geehrt worden. Sie erhielt den Preis für Forschungsergebnisse, die die Nachsorge von Patienten mit Lungenembolie wesentlich vereinfachen und verbessern.

Der mit 120 000 Schweizer Franken dotierte Theodor Naegeli-Preis wird alle drei Jahre von der Theodor Naegeli-Stiftung für die beste klinische oder experimentelle Arbeit verliehen.< Dellas teilt sich den Preis mit Professor Thomas Renné, Direktor des Instituts für Klinische Chemie am Departement für Molekulare Medizin und Chirurgie am Karolinska Institut und Uniklinikum in Stockholm.

Dellas hat untersucht, welchen Einfluss das Protein H-FABP auf die Genesung von Patienten mit Lungenembolie hat. Sie fand heraus, dass H-FABP ein Biomarker für weitere Komplikationen nach überstandener Lungenembolie ist. Patienten, bei denen ein hoher H-FABP-Wert im Blut gemessen wird, haben ein 37-fach erhöhtes Komplikationsrisiko.

Die neuen Erkenntnisse ermöglichen jetzt einen einfachen Vorsorge-Test: Wird H-FABP im Blut gemessen, können Lungenembolie-Patienten mit hohem Komplikationsrisiko rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden.

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