Ärzte Zeitung, 23.08.2004

Neue Therapie bei Krampfadern auf dem Prüfstand

HANNOVER (eb). Mediziner an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wollen eine neue Therapie für Patienten mit Krampfadern testen: Mit einem Spezialkatheter wird ein Verödungsmittel in die Vene gespritzt, wodurch das Gefäß sklerosiert. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv über einen kleinen Hautschnitt am Fußknöchel, wie es in einer Mitteilung der MHH heißt.

Dabei werde per Ultraschall kontrolliert, ob der feinblasige Schaum sich gut an der Venenwand verteilt. Dabei seien die Risiken die gleichen wie bei den herkömmlichen Therapien. Nach sechs Wochen und nach drei Monaten kommen die Patienten zur Kontrolle. Sollte die Therapie nicht erfolgreich gewesen sein, kann noch einmal mit einer höheren Dosierung behandelt werden.

Patienten können über Dr. Jens Brodersen, Tel. 05 11 / 9 24 62 13, E-Mail: Jens_Brodersen@t-online.de an der Studie teilnehmen.

Topics
Schlagworte
Venenerkrankungen (185)
Organisationen
MHH (731)
Krankheiten
Venenerkrankungen (225)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »