Ärzte Zeitung, 29.04.2009

Nasenbluten: Eiswürfel statt Eiskrawatte

Patienten mit Nasenbluten sollten keine Eiskrawatte bekommen, sondern Eiswürfel lutschen. Das empfahl der HNO-Arzt Professor Heinrich Iro vom Uniklinikum Erlangen. "Die Eiskrawatte hat bisher nicht überzeugt", sagte Iro. Die Eiswürfel schon: Das Lutschen führt über einen Reflexbogen zur Vasokonstriktion der schleimhautversorgenden Gefäße.

Zudem gilt, die Nasenflügel im knorpeligen vorderen Abschnitt mit Daumen und Zeigefinger zu komprimieren. 30 Minuten sind nach Angaben von Iro besser als 10 Minuten. Auch Tamponaden, die durch Anfeuchten mit Kochsalzlösung "aufgeblasen" werden, seien gut. (gvg)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »