Ärzte Zeitung online, 16.03.2010

Tinnitus-Betroffene für Internet-Selbsthilfetraining gesucht

MAINZ (eb). Im April startet eine bundesweite Studie zur Untersuchung eines internetbasierten Selbsthilfetrainings bei Tinnitus. Patienten mit chronischem Tinnitus aus ganz Deutschland können an der Studie teilnehmen.

Wissenschaftler aus Mainz und dem schwedischen Linköping untersuchen, wie Patienten mit Tinnitus mit einem Selbsthilfetraining via Internet geholfen werden kann. Tinnitus-Betroffene aus ganz Deutschland haben ab April die Möglichkeit, an der Studie teilzunehmen, in der die Wirksamkeit eines solchen internetbasierten Selbsthilfetrainings zur Verringerung der Tinnitusbelastung untersucht wird.

Die gesamte Behandlung basiert auf einem Selbsthilfetraining, das über das Internet angeboten wird. In jeder Trainingswoche erlernen die Betroffenen Strategien, wie sie besser mit ihrem Tinnitus umgehen können und die tinnitusbedingte Belastung selbst reduzieren können.

Das Selbsthilfetraining erfordert Eigeninitiative des Tinnitus-Betroffenen und selbstständiges, aktives Arbeiten an den eigenen Problemen. Die Studienteilnehmer werden über E-Mail regelmäßig von einem Therapeuten betreut und in der Durchführung des Trainings unterstützt.

Das Selbsthilfetraining läuft über etwa zehn Wochen und ist für die Teilnehmer kostenfrei. Die Behandlung richtet sich an Menschen, die seit mindestens sechs Monaten Tinnitus haben und sich durch den Tinnitus gestört, belastet und im alltäglichen Leben beeinträchtigt fühlen.

Weitere Informationen zur Studie und Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Tinnitus-Selbsthilfetrainings

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »