Ärzte Zeitung, 28.01.2013

Pro Retina

Forschungspreis zur Taub-Blindheit

MAINZ. Dr. phil. nat. Kerstin Nagel-Wolfrum von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat für ihre Arbeiten zur Erkennung und Behandlung des Usher-Syndroms den Retinitis Pigmentosa Forschungspreis 2012 der Selbsthilfevereinigung Pro Retina Deutschland e.V. und der Retina Suisse erhalten.

Das teilt die Universität in Mainz mit. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 2000 Euro verbunden und umfasst außerdem die Finanzierung eines Kongressaufenthalts im Wert von 1500 Euro.

Nagel-Wolfrum zeige in ihren Arbeiten neue Wege für die Erkennung und Behandlung des Usher-Syndroms auf, so die Universität. Das Usher-Syndrom ist die häufigste erbliche kombinierte Taub-Blindheit. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »