Ärzte Zeitung online, 17.03.2009

CSU fordert Geld für künstliche Befruchtung auch ab 40

MÜNCHEN (dpa). Die CSU fordert mehr Geld für die künstliche Befruchtung von Frauen über 40. Denn immer mehr Frauen bekämen erst im fortgeschrittenen Alter Kinder, sagte die stellvertretende Generalsekretärin Dorothee Bär.

Es passe daher nicht, an den künstlichen Befruchtungen zu sparen, so Bär am Dienstag in München. Die von den gesetzlichen Krankenkassen festgelegte Altersgrenze von 40 Jahren müsse "spürbar nach oben" gelegt werden. Künstliche Befruchtungen sollten möglichst umfassend finanziell unterstützt werden. "Wir haben in Deutschland zu wenige Geburten, daher steht es uns nicht gut an, finanzielle Hürden für eine Schwangerschaft zu errichten", sagte Bär.

Lesen Sie dazu auch:
Altersgrenze bei künstlicher Befruchtung bleibt
Wer soll die künstliche Befruchtung bezahlen?
Hessens Sozialminister regt Stiftung für künstliche Befruchtung an
Hoppe für staatliche Förderung künstlicher Befruchtung

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »