Ärzte Zeitung, 15.06.2010

IvF: kein erhöhtes Risiko für Rezidiv einer Endometriose

MAILAND (ikr). Frauen mit Endometriose haben nach einer IvF-Behandlung offenbar kein erhöhtes Risiko für ein Endometriose-Rezidiv. Das hat eine italienische Studie mit 189 Frauen ergeben (Eur J Obstet Gynecol Repro Biol 2010; 148: 49).

Sie wurden frühestens sechs Monate nach einer IvF-Behandlung zu operativen und hormonellen Behandlungen befragt. Den Angaben zufolge erlitten 41 Frauen (22 Prozent) ein Endometrioserezidiv. Bis zum Rezidiv vergingen im Durchschnitt 27 Monate. Die Rezidivraten nach 12, 24 und 36 Monaten betrugen 4, 11 und 20 Prozent.

Allerdings hatte weder die Anzahl der IvF-Zyklen noch das Ansprechen auf die ovarielle Hyperstimulation einen signifikanten Einfluss auf das Rückfallrisiko, berichten die Forscher aus Mailand.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Jo-Jo-Effekt ist riskant fürs Herz

Gewichtsschwankungen sind vermutlich schädlich fürs Herz. Darauf deuten die Ergebnisse einer großen Studie mit KHK-Patienten hin. mehr »

Haus- oder fachärztlicher Patient? Diese Diskussion ist toxisch!

Der neue KBV-Vorstand will den Konflikt zwischen Haus- und Fachärzten überwinden. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" wird klar, welche Forderungen die Vertragsärzte an die Politik haben. mehr »

Poesie hilft Demenzpatienten zurück ins Leben

Gedichte können Wunder wirken – davon ist Lars Ruppel überzeugt. In Workshops zeigt der Hesse Pflegeheim-Mitarbeitern, wie sie Demenzpatienten mit Lyrik aus der Isolation holen können. mehr »