Ärzte Zeitung, 27.09.2011

Informationen zu Endometriose per Telefon und Internet

NEU-ISENBURG (eb). Viele Frauen mit Endometriose erleben, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen und als "normale" Regelschmerzen abgetan werden. Um das Krankheitsbild stärker ins Bewusstsein zu rücken, findet seit 2004 jährlich am 29. September der bundesweite Tag der Endometriose statt.

Vier Millionen Frauen in Deutschland sind von Endometriose betroffen, teilt die Endometriose-Vereinigung Deutschland mit. Die Krankheit verursacht oft starke Schmerzen im Zusammenhang mit der Regelblutung und ist eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch.

Motiv von Nina K. Jurk

In diesem Jahr erscheinen Postkarten der Endometriose-Vereinigung. Das Motiv der Karten, ein Auszug aus einer Malerei der Leipziger Künstlerin Nina K. Jurk, steht für die Kraft und die Lebensfreude, die betroffene Frauen trotz chronischer Schmerzen, vieler Operationen und massiver Einschränkungen der Lebensqualität haben.

Der Druck der Postkarten wurde von der BARMER GEK unterstützt.

Die bundesweit auf dem Selbsthilfegedanken basierende Endometriose-Beratungsstelle der Endometriose-Vereinigung Deutschland informiert Frauen über die Erkrankung, über Behandlungskonzepte und Möglichkeiten der Selbsthilfe.

Die Beratungsstelle ist wochentags zu erreichen unter Tel.: 0341/3 06 53 04. Oder im Internet unter www.endometriose-vereinigung.de.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »