Ärzte Zeitung, 29.05.2015

Kloster-Melisse

Erfolg bei Problemen nach der Menopause

KÖLN. Bei vegetativer Imbalance hat sich eine Arznei auf Basis hochdosierter ätherischer Öle aus der Kloster-Melisse bewährt. In einer nichtinterventionellen Studie, deren Abschlussbericht der "Ärzte Zeitung" vorliegt, ging die Ausprägung typischer klimakterischer Beschwerden statistisch signifikant zurück.

Die für die Herstellung von Melissengeist verwendete Kloster-Melisse ist besonders reich an ätherischem Öl, Gerb- (Rosmarinsäure) und Bitterstoffen sowie Flavonoiden, erinnert das Unternehmen Klosterfrau in einer Mitteilung zur Studie.

Die ausgleichende Wirkung sei bereits bei verschiedenen Symptomkomplexen, die mit einer vegetativen Imbalance einhergehen, gezeigt worden, zum Beispiel bei Stress und funktioneller Dyspepsie.An der Studie nahmen 105 Frauen ab 45 Jahren mit Wechseljahrbeschwerden acht Wochen lang täglich Klosterfrau Melissengeist ein - im Mittel 13 ml pro Tag.

Klimakterische Beschwerden und die gesundheitsbezogene Lebensqualität wurden mithilfe der validierten und international anerkannten Fragebögen MRS II (Menopause Rating Scale II) und SF12 (Short Form-12 Health Survey) erfasst.

Nach Abschluss des achtwöchigen Beobachtungszeitraums ergab sich eine statistisch signifikante Besserung aller erfassten Symptome sowie des Allgemeinbefindens. Zum Beispiel hatte das Symptom "Hitzewallungen" bei über 65 Prozent der Patientinnen abgenommen.

Auch seelische Probleme wurden deutlich gemindert: Während zu Studienbeginn noch über 40 Prozent der Frauen angaben, entmutigt und traurig zu sein, traf dies am Studienende nur noch auf 13 Prozent zu.

Weitere Studienergebnisse: Eine statistisch signifikante Verbesserung der Schlafstörungen wurde nach acht Wochen bei 78 Prozent der Patientinnen beobachtet, eine Besserung der Kriterien "Ruhe und Gelassenheit" (als Messparameter für den Einfluss auf die Nervosität) bei 55 Prozent der Patientinnen.

Der therapeutische Nutzen von Klosterfrau Melissengeist wurde von fast 80 Prozent der Patientinnen und Ärzte als "sehr gut" bis "gut" bewertet. (eb)

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