Ärzte Zeitung, 27.06.2007

Thyroxin nützt Arterien

Studie zur frühen Therapie bei milder Hypothyreose

NEWCASTLE (eb). In der Kontroverse, ob schon Patienten mit subklinischer Hypothyreose, aber ohne Symptome behandelt werden sollten, liefern britische Kollegen ein neues Pro-Argument.

Sie hatten 100 Patienten drei Monate mit 100 µg Levothyroxin oder Placebo behandelt. Dann wechselten die Patienten in den anderen Therapie-Arm. Bewertet wurde die endotheliale Funktion nach drei Monaten anhand der Blutfluss-vermittelten Dilatation (FMD) an der Oberarmarterie (prozentuale Zunahme des Durchmessers nach vorübergehendem Blutstau).

Mit Thyroxin betrug die FMD 5,9 Prozent, ohne 4,2 Prozent. Einig sind sich Spezialisten, dass bei erhöhtem TSH plus erhöhten Autoantikörper-Titern behandelt wird. Diskussionen gibt es weiter um obere Grenzwerte.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Bei subklinischer Hypothyreose wird noch um Grenzwerte gestritten

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