Ärzte Zeitung, 10.04.2011

Keine unkontrollierte Einnahme von Jod!

REGENSTAUF (eb). Eine übermäßige Einnahme von Jod ist in Europa zurzeit völlig unnötig und kann für bestimmte Menschen sogar gefährlich sein. Das betont die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe in Japan.

Gefährdet durch eine Einnahme seien vor allem Säuglinge und Kleinkinder, aber auch alte Menschen, Patienten mit Schilddrüsenknoten, Kropf oder Schilddrüsen-Überfunktion.

Die DGE will mit der Stellungnahme Verunsicherungen in der Bevölkerung beseitigen. Die Fachgesellschaft rät darin dringend von einer unkontrollierten Einnahme von hoch dosiertem Jod in Deutschland und Europa ab.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »