Ärzte Zeitung, 26.09.2016

Thyreoidale Indikationen

Merck forciert Aufklärung in Jordanien

Die Allianz mit einer königlichen Gesellschaft soll Jordaniens Frauen für Schilddrüsenerkrankungen sensibilisieren.

DARMSTADT/AMMAN. Merck Darmstadt ist eine Partnerschaft mit der jordanischen Royal Health Awareness Society (RHAS) eingegangen. Die RHAS verfolgt unter Vorsitz von Königin Rania Al Abdullah, die selbst aus einer jordanischen Arztfamilie stammt, das präventionsorientierte Ziel, das Gesundheitsbewusstsein der jordanischen Bevölkerung zu stärken. Das unterzeichnete Partnerschaftsmemorandum und die daraus hervorgehenden Richtlinien sollen Gesundheit und Wohlergehen von Frauen in Jordanien unterstützen und Frauen helfen, aktiver am lokalen Wirtschaftsleben teilzuhaben, heißt es.

Das Memorandum sei Teil der globalen Initiative "Gesunde Frauen, gesunde Wirtschaftssysteme", einer innovativen öffentlich-privaten Partnerschaft der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC), von Merck und der US- sowie der philippinischen Regierung, die Gesundheit und Wohlergehen von Frauen explizit mit Wirtschaftswachstum verknüpft. Schwerpunkt der Partnerschaft mit Jordanien sei eine Aufklärungskampagne zum Thema Schilddrüse, im Rahmen derer ein Programm lokaler Gesundheitsangebote unter der Schirmherrschaft der RHAS ausgebaut werden soll.

Diese Partnerschaft ist nach Unternehmensangaben die zweite ihrer Art von Merck im Rahmen des Programms neben der 2015 initiierten Partnerschaft mit dem Gesundheitsministerium und Schilddrüsenverband der Philippinen (PTA). Letztere dient als Schulterschluss zur optimierten Versorgung von Patienten mit thyreoidalen Indikationen auf den Philippinen (wir berichteten). (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »