Ärzte Zeitung, 29.03.2004

Circumcision als Schutz vor HIV

BALTIMORE (dpa). Eine Beschneidung reduziert bei Männern das Risiko einer HIV-Infektion auf ein Sechstel im Vergleich zu Unbeschnittenen. Das fanden Forscher der Johns Hopkins Universität in Baltimore im US-Staat Maryland und des indischen Aids-Forschungsinstituts in Pune heraus.

Der Grund: In der Vorhaut gibt es viele T-Lymphozyten (CD4+) und Langerhanssche Zellen, die als Eintrittspforte für HIV geeignet sind. Die Beschneidung schützt aber nicht vor Syphilis, Herpes oder Gonorrhoe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »