Ärzte Zeitung, 02.09.2004

Frauen und Mädchen stark HIV-gefährdet

LAUSANNE (dpa). Frauen und Mädchen sind besonders Aids-anfällig. Daher müssen sie mehr in die Forschung zur Impfstoff-Entwicklung einbezogen werden.

Diese Forderung haben Forscher beim Kongreß "AIDS VACCINE '04" in Lausanne erhoben, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Studien hätten ergeben, daß Frauen, wenn sie HIV ausgesetzt seien, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Aids bekommen wie Männer.

In Teilen des südlichen Afrika seien Mädchen und junge Frauen bis zu sechsmal so stark gefährdet wie männliche Jugendliche. "Frauen und Mädchen sind aus biologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen besonders HIV-gefährdet", so Catherine Hankins vom UN-Aids-Bekämpfungsprogramm UNAIDS. Frauen zwischen 15 und 24 Jahren machten bis zu 62 Prozent der jungen Leute in Entwicklungsländern aus, die mit HIV oder Aids leben müßten, so die WHO.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »