Ärzte Zeitung, 03.02.2006

Deutlich weniger HIV-Infizierte in Zimbabwe

HARARE (dpa). Im südlichen Afrika haben Wissenschaftler erstmals einen spürbaren Rückgang der Zahl der HIV-Infizierten nachgewiesen.

Im Land Simbabwe mit zwölf Millionen Einwohnern sank die Zahl der Infizierten zwischen 1998 und 2003 von 23 auf 20,5 Prozent. Dies berichtet die Arbeitsgruppe um Dr. Simon Gregson aus Harare (Science-Online). Damit wird erstmals der im jüngsten Welt-Aids-Bericht bereits skizzierte positive Trend bestätigt.

Die Wissenschaftler führen den Rückgang weitgehend auf ein verändertes Sexualverhalten zurück. So würden besonders junge und gut ausgebildete Männer und Frauen mit dem ersten Geschlechtsverkehr länger warten und auch weniger oft als früher den Partner wechseln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »