Ärzte Zeitung, 13.06.2006

Frankfurter HIV-Schwerpunkt im Internet

FRANKFURT AM MAIN (dpa). Per Internet wollen Frankfurter Aids-Forscher ihre Erfolge bei der Behandlung der Immunschwäche weltweit nutzbar machen und so zur Eindämmung der Krankheit beitragen.

Unter der Web-Adresse http://www.hivcenter.de informiert der HIV-Schwerpunkt am Klinikum der Frankfurter Universität seit kurzem über Therapien, neue Medikamente und Hilfsangebote.

"Wir wollen nicht nur behandeln, sondern die Ergebnisse der einzelnen Behandlungen so dokumentieren, daß sie übertragbar sind und auch in die Forschung einfließen", so der Leiter der Einrichtung, Professor Schlomo Staszewski.

Mit 3500 Patienten pro Jahr gilt das Frankfurter HIVCENTER als das größte deutsche Behandlungszentrum für HIV-Infizierte und Aids-Kranke.

83 Prozent der Patienten werden nach Angaben von Staszewski derzeit mit einer Kombination mehrerer HIV-Medikamente behandelt. Bundesweit sind fast 50 000 Menschen mit HIV infiziert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »