Ärzte Zeitung, 25.01.2007

Selenbehandlung unterstützt HIV-Therapie

MIAMI (ple). Mit hochdosiertem Selen zusätzlich zur antiretroviralen Therapie gelingt es offenbar bei HIV-Infizierten, die Zahl der T-Helferzellen zu erhöhen und die Virusmenge im Blut mindestens zu stabilisieren.

Herausgefunden haben das HIV-Therapeuten in einer placebokontrollierten US-Studie, die von den Nationalen Gesundheitsinstituten unterstützt wurde (Arch Intern Med 167, 2007, 148).

Die HIV-Infizierten, von denen zwei Drittel bereits an Aids erkrankt waren, hatten mit im Mittel 111 µg pro Liter Blut einen leichten Selenmangel. Physiologisch sind bis 140 µg. In der Studie erhielten sie neun Monate lang täglich 200 µg des Spurenelements.

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