Ärzte Zeitung, 12.03.2007

HIV-Resistenz nach Therapie mit Arznei gegen HBV

NEU-ISENBURG (eb). Bei einer bestimmten Konstellation in der Behandlung von HIV/HBV-Ko-Infizierten mit Entacavir (Baraclude®) rät Bristol-Myers Squibb (BMS) zur Vorsicht. Anlass ist die Selektion einer HIV-Mutation bei insgesamt drei Patienten, die keine hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) erhalten hatten, bei denen es aber zu einer Reduktion der HIV-RNA-Menge um eine Log-Stufe gekommen war.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass Entacavir nicht bei HIV/HBV-koinfizierten Patienten ohne gleichzeitige HAART untersucht worden ist. Wenn Kollegen die Therapie eines HIV/HBV-Koinfizierten, der keine HAART erhält, erwägen, sollten sie ein mögliches Risiko der Entwicklung einer HIV-Resistenz bedenken, so das Unternehmen. Bis zum Vorliegen weiterer Daten sollte das Medikament in dieser Konstellation nur in Ausnahmefällen verabreicht werden.

Weitere Infos bei der Medical-Informationsabteilung von BMS unter Telefon: 089-12 14 23 50.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »