Ärzte Zeitung online, 07.05.2010

Set mit Arzneien für HIV-infizierte Mütter

KÖLN (dpa). Zum Muttertag lebensrettende Medikamente: Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat ein Medikamenten-Set für HIV-infizierte Mütter und Neugeborene in den ärmsten Ländern entwickelt. Es enthält Arzneien, die den Säugling vor einer HIV-Infektion während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen schützen können.

Zum Muttertag am 9. Mai ruft Unicef zu mehr Hilfen für Mütter und ihre Babys im Kampf gegen Aids auf. Jeden Tag kommen mehr als 1000 Säuglinge HIV-positiv zur Welt, die meisten in Afrika. Ohne Behandlung stirbt die Hälfte. Nur jedes dritte Baby von HIV-infizierten Müttern wird mit Medikamenten vor einer Übertragung geschützt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »