Ärzte Zeitung, 21.03.2011

HIV durch die infizierte Niere eines Spenders übertragen

ATLANTA (ple). Wie wichtig sorgfältige Untersuchungen von Organspendern vor einer Transplantation sind, verdeutlicht ein Fall in den USA, über den die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) jetzt im "Morbidity and Mortality Weekly Report" berichten (MMWR 2011; 60 / 10: 297).

Ein Patient mit Niereninsuffizienz hatte in einer Klinik in New York von einem Lebendspender eine Niere erhalten. Tests ergaben, dass der homosexuelle Spender 79 Tage vor der Transplantation HIV-, HCV- und HBV-negativ war.

Ein Jahr nach der Transplantation stellte sich jedoch heraus, dass der Spender HIV-seropositiv war. Darüber wurden Ärzte um Dr. Marie-Antoinette Bernard vom New York City Department of Health and Mental Hygiene informiert. Analysen ergaben, dass die DNA-Baupläne für die HIV-Proteine gp41, p17 und die Virus-Polymerase nahezu identisch waren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »