Ärzte Zeitung, 23.03.2011

HIV: Auch durch Fibrose gehen T-Zellen zugrunde

MINNEAPOLIS (ple). US-Mikrobiologen haben einen weiteren Mechanismus entdeckt, der dazu führt, dass die für die Immunabwehr wichtigen CD4-positiven T-Lymphozyten bei HIV-Infizierten verloren gehen.

Außer dem Absterben dieser Zellen durch die HIV-Infektion und die intrazelluläre Virusvermehrung gehen die Zellen offenbar auch durch eine Fibrose des Lymphgewebes zugrunde (J Clin Invest 2011; 121 / 3: 998).

Für die Forscher um Dr. Ashley T. Haase aus Minneapolis ist dies ein weiterer Grund, mit der antiretroviralen Therapie zu beginnen, bevor die fibrotischen Veränderungen aufgrund der Aktivierung des Immunsystemsbeginnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »