Ärzte Zeitung online, 23.07.2013

Gesundheitsministerium

Nationaler AIDS-Beirat neu konstituiert

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat den Nationalen AIDS-Beirat neu berufen. Die 17 Mitglieder werden für zwei Jahre ernannt.

BERLIN. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat am Montag den Nationalen AIDS-Beirat turnusgemäß neu berufen. Alle zwei Jahre werden die Mitglieder neu benannt.

Bahr lobte die Arbeit des Gremiums: Dieses habe mit vier Voten in den vergangenen zwei Jahren wichtige Impulse für die HIV/AIDS-Strategie gesetzt.

Der interdisziplinäre Beirat berät die Bundesregierung seit 1987 zur Bekämpfung der Infektionskrankheit HIV/AIDS. Der Beirat besteht aus 17 Experten aus den Bereichen Forschung, medizinische Versorgung, öffentlicher Gesundheitsdienst, Ethik, Recht, Sozialwissenschaften sowie Personen aus der Zivilgesellschaft.

Das nächste Mal tritt der AIDS-Beirat am 17. September zusammen.

Mitglieder des Nationalen AIDS-Beirats:

  • Bernd Aretz, Selbsthilfe
  • Professor Klaus Bergdolt, Medizinhistoriker
  • Professor Norbert H. Brockmeyer, Klinischer HIV-Spezialist
  • Kelly Calvacanti, Selbsthilfe
  • Professor Dominik Groß, Medizinethiker
  • Dr. med. Annette Elisabeth Haberl, Klinische HIV-Spezialistin
  • Dipl.-Päd. Silke Klumb, Prävention und Versorgung; Interessenvertretung
  • Heidrun Nitschke, Ärztin im öffentlichen Gesundheitsdienst
  • Professor Jürgen Rockstroh, Klinischer HIV-Spezialist
  • Professor Rolf Rosenbrock, Sozialwissenschaftler
  • Professor Reinhold E. Schmidt, Klinischer HIV-Spezialist
  • Professor Margarete Schuler-Harms, Juristin für öffentliches Recht
  • Dipl.-Psych. Ulrike Sonnenberg- Schwan, Psychologin
  • Professor Hans-Jürgen Stellbrink, Klinischer HIV-Spezialist
  • Professor Jochen Taupitz, Gesundheitsrechtler /Medizinethiker
  • Dipl.-Soz. Päd. Gaby Wirz, Selbsthilfe
  • Ulrich Würdemann, Selbsthilfe

(eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »