Ärzte Zeitung, 09.12.2013

Hoffnung zerschlagen

Neues Knochenmark doch keine Option bei HIV

MIAMI. Die Hoffnung, HIV-Infizierte mittels Knochenmarktransplantation von den Aids-Erregern befreien zu können, hat sich zerschlagen.

Wie berichtet, hatten Forscher im Juli bei der Aidskonferenz in Kuala Lumpur einen überraschenden Erfolg gemeldet: Bei zwei HIV- infizierten Krebspatienten waren nach Knochenmarkstransplantationen keine Viren mehr gefunden worden.

Doch inzwischen sind beide Patienten wieder HIV-positiv, wie die Ärzte jetzt bei einer Fachkonferenz in Miami berichteten.

Von Anfang an hatten Experten vor trügerischen Hoffnungen gewarnt und darauf hingewiesen, dass eine medikamentöse Therapie mit dem Ziel, die Viren in Schach zu halten, nach wie vor Goldstandard ist. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »