Ärzte Zeitung, 05.10.2015

HIV

WHO rät jetzt zu sofortigem Therapiestart

GENF. Die WHO hat neue Empfehlungen zum Start einer antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten veröffentlicht. Danach sollte diese Therapie bei allen Infizierten so früh wie möglich und unabhängig von der CD4-Zellzahl starten.

Hintergrund sind neue Studien wie START, die Vorteile eines sofortigen Therapie-Starts im Vergleich zu verzögertem Beginn der Therapie belegt haben.

Eine weitere Empfehlung definiert die orale Präexpositionsprophylaxe (PreP) als effektive Option der Prävention bei "substanziellem" Infektionsrisiko.

Diese Empfehlung richtet sich etwa an HIV-negative Partner aus serodiskordanten Paaren sowie an Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). (mal)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »