Ärzte Zeitung, 27.02.2004

Infektgefahr bei Ohrknorpelpiercing

Ein Mann läßt sich den siebten Ring ins Ohrläppchen stechen. Wird auch der Knorpel durchstochen, ist die Infektionsgefahr erhöht. Foto: dpa

PORTLAND (mut). Wird bei Ohrpiercings der Ohrknorpel durchstochen, ist die Gefahr schwerer lokaler Infektionen knapp viermal größer als bei Piercings des Ohrläppchens.

Das hat eine Studie von US-Forschern aus Portland ergeben. Die Forscher hatten 118 Personen mit Ohrpiercings untersucht. Bei der Hälfte der Piercings wurde auch der Knorpel durchstochen.

25 Personen hatten Infektionssymtome wie Eiter- und Blutfluß. Bei sieben Personen wurde Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen - sie hatten alle ihren Ohrknorpel penetriert (JAMA 291, 2004, 981).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »