Ärztliche Allgemeine, 02.08.2004

Wie man sich vor Mücken schützt

Eine Testperson hält die Hände in einen Glasbehälter mit Stechmücken. Eine Hand ist mit einem Repellent eingerieben. Foto: Bayer AG

Die beste Prophylaxe vor Krankheiten, deren Erreger von Mücken übertragen werden, ist natürlich, sich nicht stechen zu lassen. Hierbei konsequent zu sein, sollte man Reisenden unbedingt ans Herz legen. Gute Expositionsprophylaxe reduziert das Risiko für Malaria, Dengue- oder West-Nil-Fieber ganz erheblich. Besonders chronisch Kranke sollten diese Möglichkeit sorgfältig nutzen.

Zum Mückenschutz gehört, abends (ab etwa 17 Uhr) helle, hautbedeckende Kleidung zu tragen, die nicht zu eng anliegt. Schlafräume sollten mückensicher sein, etwa durch eine Klimaanlage. Notfalls muß unter einem imprägnierten Moskitonetz geschlafen werden. Insektizide in Aerosolen, Verdampfern oder Räucherspiralen bieten einen zusätzlichen Schutz.

Ganz wichtig sind Repellents. Empfohlen werden Präparate mit den Wirkstoffen DEET oder Bayrepel. Die Mittel sollten alle fünf bis acht Stunden neu aufgetragen werden, ist es heiß, auch öfter. Mücken-Mittel gehören übrigens immer über die Sonnencreme. Sehr sinnvoll ist, zusätzlich die Kleider mit einem Permethrin-Spray einzusprühen. (ug)

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