Ärzte Zeitung, 15.04.2005

Marburg-Virus breitet sich in Angola weiter aus

GENF (dpa). Am tödlichen Marburg-Fieber leiden in Angola immer mehr Menschen. Bei dem jüngsten Ausbruch sind bereits 231 Menschen erkrankt und davon 210 gestorben, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern in Genf mitteilte.

Betroffen von diesem bislang größten bekannten Ausbruch sei vor allem die nordangolanische Provinz Uige, wo seit Oktober 190 Infizierte gestorben sind (die "Ärzte Zeitung" berichtete).

In den vergangenen Tagen hat das Rote Kreuz die Aufklärungskampagne in der Bevölkerung verstärkt. Gegen die Infektion gibt es zur Zeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie.

Die zuvor größte registrierte Erkrankungswelle gab es in der Demokratischen Republik Kongo. Von 1998 bis 2000 starben dort 123 Menschen nach der Infektion mit dem Marburg-Virus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »