Ärzte Zeitung, 07.12.2005

TIP

Meningitisprophylaxe für Kontaktpersonen

Erkrankt ein Patient an Meningokokken-Meningitis, muß unbedingt auch an die Antibiotika-Prophylaxe von Kontaktpersonen gedacht werden.

Denn die Bakterien können via Tröpfcheninfektion vom Keimträger übertragen werden. Die ständige Impfkommission STIKO rät zu einer zweitägigen Prophylaxe mit zweimal täglich 2 mg Rifampicin pro Kilogramm Körpergewicht (maximal 600 mg) oder alternativ einmal 500 mg Ciprofloxacin (für Erwachsenen über 18 Jahre).

Kindern unter zwölf Jahren können auch einmal 125 mg und Kindern über zwölf Jahren und Erwachsenen einmal 250 mg Ceftriaxon verabreicht werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

KFZ-Diät erleichtert Abnehmen mit Genuss

"Low Fat" und "Low Carb" sind zwei mögliche Strategien, um Gewicht zu reduzieren. Die KFZ-Diät nutzt die Vorteile beider Methoden für ein ausgewogenes Ernährungsprogramm. mehr »

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder Unsinn?

In einer Sitzung beim Internistenkongress wurden Argumente pro und contra Nahrungsergänzungsmittel in den Ring geworfen. mehr »

Haus- oder fachärztlicher Patient? Diese Diskussion ist toxisch!

Der neue KBV-Vorstand will den Konflikt zwischen Haus- und Fachärzten überwinden. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" wird klar, welche Forderungen die Vertragsärzte an die Politik haben. mehr »