Ärzte Zeitung, 05.07.2006

Malariaprophylaxe bei Kongo-Mission

Bundeswehrsoldaten sind auch medizinisch auf ihren Afrika-Einsatz vorbereitet

NEU-ISENBURG (eb). Die deutschen Soldaten, die vom 10. Juli an die ersten freien Wahlen im Kongo überwachen sollen, sind nach Auffassung der sie begleitenden Tropenmediziner bestens gegen Krankheiten wie Malaria geschützt.

Ein Laborarzt der Bundeswehr am Mikroskop. Vor ihrem Kongo-Einsatz wurden die deutschen Soldaten auch von erfahrenen Ärzten geschult. Foto: IMZBw

Das betreffe die Kleidung genauso wie die medikamentöse Prophylaxe, sagte Dr. Thomas Harbaum, Sanitätsoffizier der Bundeswehr am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut. Bei einem Besuch von Verteidigungsminister Franz Josef Jung im Kongo haben Soldaten jedoch Ausrüstungsmängel beklagt.

Lesen Sie dazu auch:
Bundeswehr-Sanitäter setzen im Kongo vor allem auf Mückenschutz

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »