Ärzte Zeitung, 18.01.2007

Weltweit ist Lepra noch lange nicht besiegt

WÜRZBURG (dpa). Lepra ist nach Ansicht der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) noch lange nicht besiegt. Zwar sei der Kampf gegen die Infektionskrankheit bisher durchaus erfolgreich gewesen, sagte DAHW-Präsident Alois Pöschmann in Würzburg.

Es sei aber Schönfärberei, von einer weltweiten Ausrottung der Lepra zu sprechen. Dieses Ziel hatten die Vereinten Nationen ausgerufen. 2005 wurden weltweit 290 000 neue Lepra-Erkrankungen gemeldet, 110 000 weniger als 2004.

Die DAHW hat seit ihrer Gründung heute vor 50 Jahren mehr als zwei Millionen Leprakranken eine Therapie ermöglicht. Es unterstützt etwa 300 Projekte in 34 Ländern mit einem Etat von mehr als 13 Millionen Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »