Ärzte Zeitung, 14.06.2007

Chikungunya breitet sich in Indien aus

NEU DELHI (dpa). Die indischen Gesundheitsbehörden sind besorgt über die Ausbreitung des von Mücken übertragenen Chikungunya- Virus.

Das Virus verursacht das grippeähnliche Chikungunya-Fieber mit Ausschlägen, Muskel- und Gelenkschmerzen. In dem bei Touristen beliebten südindischen Bundesstaat Kerala sind bereits 52 Infizierte gestorben. Insgesamt wurden in Kerala bisher 400 Menschen mit einer Chikungunya-Infektion registriert.

Am Dienstag ließen sich 26 000 Menschen auf das Virus untersuchen. Auch aus der Hauptstadt Neu Delhi wurde gestern der erste Fall gemeldet. Chikungunya war in Indien 2006 erstmals seit 30 Jahren wieder aufgetreten. Das Virus wird vor allem von der Mücke Aedes aegypti übertragen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »