Ärzte Zeitung, 05.12.2007

Berlin erhält ein Labor mit Hochsicherheit

BERLIN (eb). Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin erhält ein Labor der Hochsicherheitsstufe BSL-4. Nach Marburg und Hamburg wird Berlin der dritte deutsche Standort eines solchen Labors sein.

Das Sicherheitslabor ist Teil eines Neubaus am RKI-Standort im Wedding. In den ersten Bauabschnitt investiere die Bundesregierung etwa 110 Millionen Euro in das neue Labor- und Bürogebäude, teilt das RKI mit.

"Die Möglichkeiten für Forschung und Diagnostik zum Schutz der Bevölkerung vor Krankheiten werden deutlich verbessert", so RKI-Präsident Professor Reinhard Kurth. So sei bei schwer verlaufenden Erkrankungen durch zuvor unbekannte Erreger - etwa SARS - zumindest bei den ersten Laboruntersuchungen die höchste Sicherheitsstufe sinnvoll. Auch bei Verdacht auf einen bioterroristischen Anschlag sei eine schnelle Diagnostik in der gebotenen Sicherheitsstufe entscheidend, so das RKI.

Topics
Schlagworte
Infektionen (13836)
Organisationen
RKI (1746)
Personen
Reinhard Kurth (57)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »