Ärzte Zeitung, 28.02.2008

TIPP DES TAGES

Wann Antibiotika ins Reisegepäck gehören

Eine Antibiotika-Prophylaxe gegen Reisediarrhoe wird bei entsprechenden Auslandsreisen nur für bestimmte Hochrisiko-Patienten empfohlen: dazu gehören Patienten mit HIV-Infektion, mit aktiven chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus und mit fortgeschrittenen kardialen Erkrankungen.

Empfehlenswert sei eine Antibiotika-Prophylaxe allerdings auch für Patienten, die Protonenpumpenhemmer einnehmen, rät ein Kollege. Denn diese Patienten hätten durch den Wegfall der Magensäure als natürliche Barriere ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit Salmonellen und anderen enteropathogenen Erregern. Empfehlenswert seien 2 x 500 mg/Tag Ciprofloxacin.

(Quelle: www.medizin-online.de/plexus)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »