Ärzte Zeitung, 28.04.2008

Virusinfekt bei Kindern in China löst Panik aus

PEKING (dpa). In China sind bei einem Virusausbruch mindestens 19 Kinder gestorben. Das hat eine Panik in der Bevölkerung ausgelöst. Insgesamt 789 Kinder seien an dem Enterovirus-71 erkrankt, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua.

204 Kinder befänden sich im Krankenhaus, davon vier in kritischem Zustand. Die Infektion hatte sich bereits Anfang März in der Provinz Anhui verbreitet, wurde aber verzögert bekannt gemacht. Die Erkrankten sind, wie bereits online vorab berichtet, unter sechs, die meisten unter zwei Jahre alt.

Das Enterovirus-71 kann die Hand-Fuß-Mund-Krankheit auslösen, mit hohem Fieber, Bläschen, Geschwüren im Mund sowie Ausschlag an Händen und Füßen. Die Erkrankung ist zwar hoch ansteckend, verläuft normalerweise aber harmlos und heilt nach einer Woche ohne Behandlung aus.

Topics
Schlagworte
Infektionen (14265)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »