Ärzte Zeitung, 30.06.2008

BUCHTIPP DES TAGES

Handbuch zu Reisemedizin

Noch vor wenigen Jahren hatte kaum jemand von dieser Krankheit gehört: Chikungunya. Doch inzwischen breitet sich diese Viruserkrankung, deren Erreger von Stechmücken übertragen wird, immer weiter aus.

Und seit es vor gut drei Jahren auf den Ferieninseln Mauritius und La Réunion Epidemien gab, sprechen auch Touristen Ärzte vor Reisen auf Chikungunya an. Dem trägt das neue Handbuch Reisemedizin des Centrums für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf Rechnung: Erstmals gibt es im Kartenteil eine Karte zur Verbreitung von Chikungunya.

Auch in anderen Aspekten ist das Handbuch erweitert und ergänzt worden. Es bietet einen fundierten Überblick zu Ländern von A bis Z, Impfungen und Malariaprophylaxe. Besonders wertvoll ist der Serviceteil, in dem es zum Beispiel Vordrucke für Gesundheitszeugnisse und Checklisten zu speziellen Beratungsthemen wie Fliegen und Sporttauchen gibt. Für Ärzte, die Reisemedizin anbieten, ist dieses übersichtliche Nachschlagewerk eine gute Grundlage für ihre Arbeit. (ug)

Das CRM-Handbuch Reisemedizin gibt es als Einzelexemplar für 39,90 Euro (zzgl. 6 Euro Versand) und im Abonnement (2 Ausgaben pro Jahr) für 63,90 Euro (zzgl. 6 Euro Versand) beim CRM, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf, Fax: 0211/904 29 99 oder über den Buchhandel (ISBN 978-3-9807142-8-0). Bestellformulare im Web: www.crm.de. Ärzte und Apotheker, die sich dem TravelMED®-Service angeschlossen haben, erhalten das Handbuch im Rahmen ihrer Servicevereinbarung regelmäßig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »