Ärzte Zeitung online, 07.07.2008

Lepra- und Tuberkulosehilfe verzeichnet Einnahme-Rückgang

WÜRZBURG (dpa). Trotz gesunkener Einnahmen hat die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) aus Würzburg im vergangenen Jahr Hilfsbedürftige mit rund 13,65 Millionen Euro unterstützt.

Insgesamt seien mehr als 665 000 Menschen medizinisch behandelt oder anderweitig gefördert worden, teilte die DAHW am Montag mit. 2006 hatten Betroffene noch Unterstützung im Wert von rund 14,8 Millionen Euro erhalten.

Bei der Hilfsorganisation waren 2007 gut 15,37 Millionen Euro eingegangen - nach 16,77 Millionen Euro im Vorjahr. Konkret seien aus Erbschaften und Vermächtnissen rund eine Million Euro weniger an die DAHW geflossen als noch 2006. Das Spendenaufkommen sei mit knapp zehn Millionen Euro (minus 23 000 Euro) nahezu unverändert geblieben.

Die DAHW wurde 1957 gegründet und unterstützt derzeit 295 Projekte in 35 Ländern. Regionale Schwerpunkte sind den Angaben zufolge Indien, Brasilien und Afrika. Die Hilfe reicht von der Förderung von Krankenhäusern über die Ausbildung staatlichen Gesundheitspersonals bis zur Betreuung von Behinderten und Ausgestoßenen.

Weitere Informationen im Internet unter: www.dahw.de

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