Ärzte Zeitung online, 22.12.2008

Dengue-Fieber in Dominikanische Republik und Kambodscha - und Australien

DÜSSELDORF (eb). Das Centrum für Reisemedizin weist auf Erkrankungen durch Dengue-Fieber in der Dominikanischen Republik hin. Dieses Jahr habe es fast 5000 Erkrankungen und 100 Tote gegeben.

Ende November sei ein deutlicher Anstieg der Neuerkrankungen gemeldet worden, so das CRM weiter. Ursache sei die mit den Sommerregenfällen verbundene starke Vermehrung der Dengue-übertragenden Mücken. Diese Regenfälle dauerten bis in den November. Als Schutz vor der Erkrankung weist das CRM auf die Notwendigkeit des Mückenschutzes hin. Dengue-übertragende Mücken sind auch tagsüber aktiv.

Auch nach dem Ende der Regenzeit würden aus Kambodscha weiterhin Dengue-Erkrankungen gemeldet. Im Kinderkrankenhaus der Hauptstadt Phnom Penh wurde Dengue bei mehr als 20 Kindern pro Tag diagnostiziert. Insgesamt sei die Dengue-Saison mit landesweit etwa 8500 registrierten Erkrankungen jedoch deutlich milder als im Vorjahr verlaufen.

In Australien im Bundesstaat Queensland habe es in Cairns zwei Erkrankungen an Dengue-Fieber gegeben, bei fünf weiteren Menschen bestünde die Verdachtsdiagnose. Zuletzt habe es 2004 einen Dengue-Ausbruch in Cairns gegeben.

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