Ärzte Zeitung online, 13.02.2009

West-Nil-Fieber in Österreich

WIEN (dpa/nös). Das durch Mücken übertragene West-Nil-Fieber, an dem auch Menschen erkranken können, ist in Österreich festgestellt worden.

Die Infektionen sind im vergangenen Jahr in der Alpenrepublik erstmals bei Vögeln aufgetaucht, wie am Freitag am Rande einer Konferenz zur Überwachung neu auftretender Krankheiten (IMED) bekannt wurde. Möglicherweise handele es sich bei dem von Ungarn aus importierten Virus allerdings um eine für den Menschen weniger gefährliche Variante als jene, die in den USA in den vergangenen Jahren Tausende Infektionen und etwa 1000 Todesopfer verursacht hat. Das sagte der Wiener Veterinär-Virologe Norbert Nowotny der Nachrichtenagentur APA. Betroffen waren 2008 ausschließlich Vögel - "zu 90 Prozent Habichte" - in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Das West-Nil-Virus gehört zu den Flaviviren. Es ist der Auslöser der gleichnamigen Fiebererkrankung. Es tritt vor allem in Nordafrika, mittlerweile aber auch in Europa und Nordamerika auf. Die Infektion verläuft meist mild und äußert sich durch Fieber sowie Muskel- und Kopfschmerzen. In einigen Fällen entwickelt sich eine Enzephalitis, die tödlich verlaufen kann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »