Ärzte Zeitung online, 19.02.2009

Masernausbruch in Hamburg

NEU-ISENBURG (eb). Den ersten Masernausbruch des Jahres 2009 in Deutschland gibt es in Hamburg. Bis zum 30. Januar meldete das örtliche Institut für Hygiene und Umwelt 27 Verdachtsfälle, berichtet der Impfbrief-online.

Indexfall war ein 27-jähriger Mann, der zwischen Weihnachten und Neujahr mit einem akuten fieberhaften Infekt die Notfall-Ambulanz eines Krankenhauses aufsuchte. Ein Mitarbeiter des Krankenhauses steckte sich an, ebenfalls weitere Erwachsene, die sich zusammen mit dem Masernkranken im Wartebereich der Ambulanz aufgehalten hatten. In der Folge kam es in der ersten und zweiten Kalenderwoche 2009 zu weiteren Masernerkrankungen. Trotz postexpositioneller Impfungen kam es zu Infektionsketten zwischen Familienangehörigen von Erkrankten. Aktuell sei eine Tendenz zur weiteren Ausbreitung hauptsächlich unter ungeimpften Kindern und Jugendlichen festzustellen, berichtete das Institut für Hygiene und Umwelt.

In Europas wurden im neuen Jahr bereits ein Todesfall durch Masern bekannt, berichtet der Impfbrief-online weiter. Ein zuvor gesundes zwölfjähriges französisches Mädchen starb am 29. Januar in der Schweiz an Masernenzephalitis. Pressemeldungen zufolge wurden aus der Rudolf-Steiner-Schule in Lausanne (Schweiz) 22 Masernerkrankungen innerhalb von 2 Tagen gemeldet. Impfungen würden an dieser Schule nicht durchgeführt, heißt es im Pressebericht weiter.

www.impfbrief.de

[20.02.2009, 18:55:10]
Dr. Ulrich Hänsel 
Rudolf-Steiner-Schule
Selbst Schuld! Ich hatte auch Steiner-Jünglinge vor Jahren betreut. Scharlach ohne Penicillin (gegen Unterschrift!!!), vier Wochen schulfrei, nach Scharlach freiem Abstrich gab das Gesundheitsamt wieder grünes Licht. Weinendes 13jähriges Mädchen mit Rachitis (!!), stärkste Knochenschmerzen, Vitamin D abgelehnt, wo gibt's das noch?

Frei nach dem Motto, was unsere Kinder überleben, macht sie nur härter. zum Beitrag »

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