Ärzte Zeitung online, 07.04.2009

Dengue-Fieber-Epidemie in Argentinien

BUENOS AIRES (dpa). Argentinien wird von der schlimmsten Dengue- Fieber-Epidemie seit 2004 heimgesucht. Bislang meldeten die Gesundheitsbehörden etwa 7700 bestätigte Fälle.

Neun Menschen starben seit Ende März an der Infektionskrankheit, die von der Stechmücke "Aedes aegypti" übertragen wird. Die Dunkelziffer der Infizierungsfälle wird deutlich höher geschätzt, auf bis zu 14 000 landesweit.

Bislang galt 2004 mit 1522 Fällen als schlimmstes Dengue-Fieber-Jahr in Argentinien. Die Zeitung "La Nacion" rechnete am Dienstag anhand der Daten vor, dass sich in den vergangenen Tagen alle zwei Minuten ein Mensch in Argentinien mit dem Erreger infizierte.

Dengue-Fieber gilt als die häufigste von Mücken übertragene Virus-Infektion weltweit. Einen Impfstoff gibt es nicht. Die Krankheit ist in den Tropen und Subtropen verbreitet. Die Symptome sind wie bei einer schweren Grippeerkrankung.

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