Ärzte Zeitung, 09.06.2009

Krim-Kongo-Fieber im Zentralkosovo

DÜSSELDORF (eb). An Krim-Kongo hämorrhagischen Fieber (CCHF) ist im Kosovo ein Ehepaar gestorben, teilt das Centrum für Reisemedizin (CRM) mit. Weitere Familienangehörige kamen mit ähnlichen Symptomen ins Krankenhaus. Im Zentralkosovo wurden dieses Jahr 157 Personen mit Verdachtsdiagnose CCHF behandelt, 27 wurden hospitalisiert. Im Kosovo wurde CCHF erstmals 1957 diagnostiziert.

Die Erkrankung geht mit Fieber, schweren Allgemeinerscheinungen und gelegentlich Blutungen einher und tritt besonders in der warmen Jahreszeit auf. Die Übertragung des CCHF erfolgt gewöhnlich durch Zecken, gelegentlich aber auch von Mensch zu Mensch, zum Beispiel familiär oder nosokomial. Das CRM rät, den Schutz vor Zeckenstichen zu beachten und Kontakt mit Kranken im Infektionsgebiet zu meiden.

www.crm.de

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