Ärzte Zeitung online, 03.08.2009

Lungenpest: Quarantäne für 10 000 Chinesen

PEKING(dpa). Nach einem begrenzten Ausbruch der Lungenpest mit einem Toten und elf weiteren Infizierten steht die Stadt Ziketan im Nordwesten Chinas mit 10 000 Einwohnern unter Quarantäne. Wie die Gesundheitsbehörden der Region Qinghai weiter mitteilten, starb ein 32-jähriger Hirte aus der Stadt an der Infektion. Die Betroffenen - meist Angehörige des Mannes - seien in Krankenhäusern isoliert worden und würden behandelt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Lungenpest die seltenste der vier Pest-Varianten. Die Erreger - Bakterien - werden etwa beim Husten durch feine Tröpfchen verbreitet. Die möglichst schnelle Diagnose ist der Schlüssel zur Bekämpfung der Krankheit.

Informationen des Robert Koch-Instituts zur Pest: http://tinyurl.com/m8cwqh

Lesen Sie dazu auch:
Stichwort: Lungenpest

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »