Donnerstag, 24. Mai 2012
Ärzte Zeitung online, 11.01.2010

Drei Tote durch Legionärskrankheit im Raum Ulm

ULM/NEU-ULM (dpa). In Ulm sind drei Menschen an der Legionärskrankheit gestorben. Bei dem jüngsten Opfer handle es sich um einen Mann mittleren Alters, der viele Vorerkrankungen gehabt habe, sagte eine Sprecherin der Universitätsklinik am Montag.

Zuvor waren bereits zwei mehr als 80 Jahre alte Menschen an der Bakterieninfektion gestorben, auch sie hatten Vorerkrankungen. Bis Sonntag waren nach Angaben der Landratsämter Neu-Ulm und des Alb- Donau-Kreises 43 Infektionsfälle nachgewiesen worden.

Die Erreger der Legionärskrankheit, Legionellen, gedeihen in warmem Wasser - beispielsweise bei falscher Hygiene in Klimaanlagen. Sie können die Lungen von Menschen befallen, wenn verseuchtes zerstäubtes Wasser eingeatmet wird.

Die Infektion wurde erstmals 1976 entdeckt, nachdem zahlreiche Teilnehmer eines Veteranentreffens in den USA erkrankten und viele von ihnen starben. Sie hatten alle in demselben Hotel gewohnt.

Lesen Sie dazu auch:
Viertes Todesopfer nach Legionellen-Infektion

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Studie mit Zündstoff: Katheter bei stabiler KHK?

Die kontroverse Debatte darüber, ob die perkutane Koronarintervention (PCI) bei stabiler KHK mehr als "nur" die Symptome verbessert, hat jetzt mit aktuellen Studiendaten neue Nahrung erhalten. mehr »

"Ärzte Zeitung" und AOK suchen einen Landarzt

"Landarzt gesucht" - unter diesem Motto wollen die "Ärzte Zeitung" und der AOK-Bundesverband für die Gemeinde Woldegk im südlichen Mecklenburg einen neuen Hausarzt finden. Im Interview sprechen der AOK-Chef und der Chef von Springer Medizin über die Hintergründe. mehr »

Klinik Bremen-Mitte: Schlamperei mit Handschuhen

Die Frühchen-Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte sorgt weiter für Schlagzeilen: Jetzt ist ein neuer Bericht aufgetaucht - es geht um kontaminierte Handschuhe. Außerdem wurde der damalige Klinik-Chefarzt zu Unrecht entlassen. mehr »