Ärzte Zeitung online, 11.01.2010

Forschergruppe "Diagnostika für Viruskrankheiten" ist gestartet

LEIPZIG (eb). Am 1. Januar 2010 hat die ESF-Nachwuchsforschergruppe "Diagnostika für Viruskrankheiten" ihre Arbeit aufgenommen. In diesem Projekt werden fünf bis sechs Hochschulabgänger für den Bedarf der industriellen Forschung auf dem Gebiet der Infektionsmedizin und -biologie in Sachsen vorbereitet.

Dazu erarbeiten sie neue diagnostische Fragestellungen bei eher vernachlässigten Viruskrankheiten in der Human- und Tiermedizin, wie die Uni Leipzig mitteilt. Es handelt es um Infektionskrankheiten, bei denen die Zahl der Erkrankungsfälle bisher nur gering ist, die Infektionen auf eine Region begrenzt sind oder nur in wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern vorkommen sowie um Krankheiten bei Tieren von geringerem wirtschaftlichem Nutzen oder lebensmittelhygienischer Bedeutung. Dies ist wichtig, weil das Gefährdungspotenzial ursprünglich seltener Infektionskrankheiten für Gesundheit und Ökonomie hoch ist, und Viren trotz aller Fortschritte in der Medizin weiterhin Menschen und Tiere bedrohen.

Fachlich betreut wird das Projekt von Professor Uwe Truyen, Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen, Professor Hermann Müller, Institut für Virologie, Veterinärmedizinische Fakultät, und von Professor Christian Jassoy, Institut für Virologie, Medizinische Fakultät, der auch verantwortlicher Projektleiter ist.

Zur Homepage des Instituts für Virologie der Uni Leipzig

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