Ärzte Zeitung online, 06.05.2010

Vogelseuche Newcastle-Krankheit in Deutschland

BOCHUM (dpa). In einer Hobby-Taubenzucht in Bochum ist die sogenannte Newcastle-Krankheit aufgetreten. Das Veterinäramt hat ein Sperrgebiet für Geflügel in einem Radius von drei Kilometern eingerichtet, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Das Geflügel muss zum Schutz vor einer Ausbreitung der Seuche auf Anweisung des Veterinäramtes drei Wochen lang im Stall bleiben. Der Raum Bochum wurde außerdem unter Beobachtung gestellt. Züchter müssen ihre Bestände melden.

Zudem wurde ein Beobachtungsgebiet von zehn Kilometern Radius eingerichtet. Zuchttauben sollten das betroffene Gebiet nicht verlassen. Darauf wies der Ennepe-Ruhr-Kreis hin.

Die Viruskrankheit ist für bestimmte Vogelarten hoch ansteckend, vorwiegend für Hühner und Puten, mitunter auch für Tauben, Enten, Gänse und Strauße. Bei Menschen könne es nur bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren zu leichten, grippeähnlichen Symptomen kommen. Verbraucher seien nicht gefährdet.

Die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen beträgt drei bis sechs Tage. Tiere, die die erste Krankheitsphase überlebt haben, fallen später durch Lähmungen der Bein- und Flügelmuskulatur auf. In Deutschland ist eine regelmäßige Impfung gegen die Newcastle-Krankheit für alle Hühner- und Truthühner und alle mit diesen Tieren zusammen gehaltenen Geflügeltieren vorgeschrieben.

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