Ärzte Zeitung online, 17.06.2011

Uganda gibt Ebola-Entwarnung

KAMPALA (dpa). Das ugandische Gesundheitsministerium hat am Freitag Ebola-Entwarnung gegeben.

Nach dem Tod eines zwölf Jahre alten Mädchens am 6. Mai waren mehr als 30 Kontaktpersonen des Kindes unter Beobachtung gestellt worden.

Keiner erkrankte in der mehrwöchigen Isolation an Ebola, auch wenn mehrere Menschen Ebola-ähnliche Symptome zeigten. "Wir haben die Epidemie erfolgreich kontrolliert", sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Richard Nduhuura am Freitag in Kampala.

Da das erkrankte Mädchen in einem nur 40 Kilometer von der ugandischen Hauptstadt entfernten Dorf gelebt hatte, herrschte wochenlang Angst vor einer Verbreitung der hoch ansteckenden und oft tödlichen Krankheit.

Bei zwei Ebola-Epidemien in den Jahren 2000 und 2007 waren rund 190 Menschen in Uganda gestorben. Noch immer ist unklar, wie es im aktuellen Fall zu einer Infizierung kam.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »