Ärzte Zeitung online, 16.05.2012

Schafskäse wegen Keimverdachts zurückgerufen

WIESBADEN (dpa). Wegen einer möglichen Verunreinigung mit Keimen wird der griechische Schafskäse "Manouri" zurückgerufen.

Betroffen sein kann das Produkt mit der Bezeichnung Molkeneiweißkäse, Doppelrahmstufe in der 200-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.09.2012.

Das teilte das hessische Verbraucherschutzministerium am 16. Mai in Wiesbaden mit. Verpackt wurde der Käse für "SHM Hellas - Pilion S.A.".

Bei Kontrollen des Vertreibers aus Altenstadt (Hessen) sei der Verdacht aufgekommen, dass der Käse mit "Listeria monocytogenes" verunreinigt sein könnte. Verkauft wurde die Ware laut Ministerium deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz.

Das Bakterium könne grippeähnliche Symptome oder Durchfall verursachen, bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie Schwangeren, Säuglingen oder Älteren seien auch schwere Verläufe möglich.

Verbraucher sollten die betroffene Charge nicht essen und im Laden zurückgeben, hieß es.

Lebensmittelwarnung und Foto von Produkt

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »