Ärzte Zeitung online, 23.09.2014

Südchina

Schwerer Ausbruch von Dengue-Fieber

GUANGZHOU. Mit mehr als 6000 Infektionen erlebt die südchinesische Provinz Guangdong den schwersten Ausbruch von Dengue-Fieber in der Region seit zehn Jahren.

Allein die Provinzhauptstadt Guangzhou (Kanton) zählte seit Mai 5190 Erkrankungen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete. Zwei Patienten seien gestorben.

Auch die Nachbarstadt Foshan sowie Zhongshan, Jiangmen und Zhuhai seien besonders betroffen. Wegen starker Regenfälle und hoher Temperaturen in diesem Sommer habe sich die Population von Mücken, die das Virus übertragen, in diesem Jahr verfünffacht, berichteten die Behörden.

Letzte Studien gehen weltweit von 294 Millionen unentdeckten Fällen von Dengue-Fieber im Jahr 2010 aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die Zahl der Infektionen bislang auf 50 bis 100 Millionen pro Jahr. (dpa)

Topics
Schlagworte
Infektionen (14002)
Panorama (30367)
Organisationen
WHO (2953)
Krankheiten
Infektionen (4257)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Partydrogen immer höher dosiert

Wiener Experten schlagen Alarm: Partydrogen wie Ecstasy und Kokain werden nach ihren Erkenntnissen wegen höherer Dosierungen und Reinheit immer gefährlicher. mehr »