Ärzte Zeitung, 22.04.2015

Umfrage

Resistenz durch Antibiotika - wie vermeiden?

Woran liegt es, dass auch hierzulande zu viele Antibiotika verordnet werden? Eine Umfrage soll Licht ins Dunkel bringen.

NEU-ISENBURG. Jetzt sind Antibiotika-Resistenzen auch in der großen Politik angekommen: Anfang Juni wird sich erstmals ein G7-Gipfel mit dem Thema auseinandersetzen.

Und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat ein Zehn-Punkte-Programm gegen multiresistente Keime vorgestellt. Denn Resistenzen breiten sich rasant aus, aber neue Wirkstoffe werden kaum entwickelt.

Als Ursachen genannt werden meist der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika in der Medizin, Hygienemängel und der übermäßige Einsatz in der Landwirtschaft. Doch wenn zu viel Antibiotika verordnet werden, woran liegt das?

Ein wenig Licht ins Dunkel bringen soll eine Umfrage. Die "Ärzte Zeitung" möchte erfahren, wie die Lage in deutschen Praxen ist, wie Ärzte die Situation einschätzen und wo der Schuh drückt.

Nicht zuletzt geht es auch um Angebote, wie die Kommunikation mit den Patienten unterstützt werden kann.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist online bis zum 27. April möglich. Unter allen Teilnehmern wird fünfmal die "Illustrierte Geschichte der Medizin: Von der französischen Revolution bis zur Gegenwart" von Wolfgang U. Eckart verlost. (eb)

Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen: www.aerztezeitung.de/Antibiotika

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »